Im Herzen der
Berufslehre
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Die Anstellung

http://norkos.it/?gosydarstvo=conoscere-donne-polacche&a89=75 Der erste Schritt in der beruflichen Grundbildung ist der Einstieg in den Lehrbetrieb. Für die Jugendlichen, die nach der Berufswahl erst einen Betrieb und dann einen Ausbildungsplatz finden müssen, ist das eine grosse Herausforderung. Doch auch für die Lehrbetriebe ist die Suche nach «der richtigen Person» eine Herausforderung, geht es doch um nicht weniger als die Sicherstellung des beruflichen Nachwuchses.

Lehrlinge bei der Körperuntersuchung, um 1930. © Sulzer
Lehrlinge bei der Körperuntersuchung, um 1930. © Sulzer

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chat senior gay Der erste Schritt von Jugendlichen, die sich nach dem Austritt aus der obligatorischen Schule für eine Berufslehre entscheiden, ist die Suche nach einer Lehrstelle in einem Lehrbetrieb.

Die meisten von ihnen hatten bisher kaum Kontakt zur Berufswelt und müssen sich nun, im zarten Alter von etwa 15 Jahren, mit dem Einmaleins des Bewerbens vertraut machen, das nicht nur auf dem Lehrstellenmarkt seine Gültigkeit hat, sondern später auch auf dem Arbeitsmarkt. Ist die Berufswahl einmal gefällt, müssen die Jugendlichen ihr Bewerbungsdossier vorbereiten, das heisst: einen Lebenslauf schreiben und Bewerbungsschreiben verfassen. Einige Lehrbetriebe verlangen zudem, dass Bewerberinnen und Bewerber den Multicheck©-Test absolvieren. Kommt ihr Bewerbungsdossier in die engere Auswahl, steht das Vorstellungsgespräch an, das häufig durch eine mehrtägige Schnupperlehre im Betrieb ergänzt wird. Hier treffen die Jugendlichen auf die Personen, die für die Rekrutierung zuständig sind (Geschäftsinhaber, Berufsbildnerin, Bildungsverantwortliche oder HR-Fachpersonen, je nach Unternehmensgrösse und -organisation) sowie auf die anderen Mitarbeitenden des Betriebs. Nun ist es wichtig, dass sich die Jugendlichen ins richtige Bild rücken (Kleidung, Sprache, Verhalten) und zeigen, dass sie motiviert sind, denn es gilt, die Lehrbetriebe von sich zu überzeugen, um die Lehrstelle zu ergattern.

In diesem ganzen Bewerbungsprozess werden die zukünftigen Lernenden mit einem Lehrstellenmarkt konfrontiert, der ebenso hart umkämpft ist wie der Arbeitsmarkt. Wie gross der Wettbewerb auf dem Lehrstellenmarkt ist, hängt vom Wunschberuf ab. Kandidaten/innen für eine Lehrstelle müssen sich bei vielen Lehrbetrieben bewerben, bis sie eine Lehrstelle finden. Doch nicht immer finden sie auch wirklich eine Lehrstelle in ihrem Wunschberuf.

Bei der Lehrstellensuche und im Anstellungsprozess machen die Jugendlichen den ersten Schritt auf dem Weg, den man Übergang von der Schule in die Arbeitswelt nennt. Von der Erstellung des Lebenslaufs bis hin zur Selbstpräsentation sammeln sie dabei wichtige Erfahrungen für ihre weitere berufliche Laufbahn in einem Umfeld, in dem das Verhalten eine wichtige Rolle spielt. Es handelt sich um eine anspruchsvolle Phase, die Vorbereitungs- und Begleitarbeit erfordert.

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Die Berufslehre ist in der Schweiz stark verankert, und deshalb sind Lehrbetriebe regelmässig auf der Suche nach Lernenden. Für sie gilt es, die «richtige Person» zu finden, die Person, von der sie denken, dass sie den Beruf mag, dass es ihr im Lehrbetrieb gefällt und sie den Abschluss schaffen wird.

Für die Lehrbetriebe bedeutet die Einstellung von Lernenden, junge Menschen auf den Beruf vorzubereiten und so den beruflichen Nachwuchs zu sichern. Zugleich bilden sie auch künftige Mitarbeitende des Betriebs aus. Für die Lehrbetriebe ist es wichtig, dass sie sich richtig entscheiden, schliesslich wollen sie Schwierigkeiten vermeiden die gar zu einer Lehrvertragsauflösung nach den ersten Monaten führen könnten.

Bei der Sichtung der Bewerbungsdossiers von Jugendlichen, die kurz vor dem Abschluss der obligatorischen Schule stehen oder diese kürzlich abgeschlossen haben, versuchen die für die Rekrutierung zuständigen Personen (HR-Personal in Grossunternehmen, Berufsbildner/innen oder Geschäftsinhaber/innen in kleinen und mittleren Betrieben) herauszufinden, wer die oder der «richtige Lernende» für ihren Betrieb ist. Dabei stützen sie sich auf die schulischen Leistungen der Bewerberinnen und Bewerber und auf die Ergebnisse von Tests wie z. B. Multicheck©, doch natürlich machen sie sich auch während einer Schnupperlehre oder im Vorstellungsgespräch ein Bild von den Bewerberinnen und Bewerbern. Dieses Gespräch bedeutet ein erstes persönliches Treffen. Hier werden die Interessen und Pläne der jungen Bewerberinnen und Bewerber den Erwartungen, Bedürfnissen und Anforderungen der Lehrbetriebe gegenübergestellt. Neben den bereits erwähnten messbaren Kriterien (Schulnoten, Testergebnisse, Schnupperlehre) spielen bei der Auswahl von Lernenden noch weitere Kriterien eine entscheidende Rolle (Kleidung, Verhalten, Aussrucksweise, Bauchgefühl).

Die Anstellung ist ein heikler Moment für Lernende und Lehrbetriebe. Für die Lernenden birgt sie die Gefahr, dass mitunter seit der Kindheit gehegte berufliche Zukunftsträume mit einem Mal zerschmettert werden. Für die Lehrbetriebe geht mit der Anstellung einer lernenden Person das Risiko einher, dass die oder der gewählte Lernende diesen Beruf eigentlich gar nicht ergreifen wollte. In der Tat gibt es Berufe, die bei Jugendlichen weniger Anklang finden, die sie aber aus verschiedenen Gründen letztlich trotzdem ergreifen, etwa weil sie keine Lehrstelle im Wunschberuf finden oder die schulischen Leistungen für den Wunschberuf nicht ausreichen.

Die Schwierigkeiten